Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe
Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe
Mati Shemoelof
Parasitenpresse, Köln, 2023
Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe ist ein Gedichtband über Migration, Erinnerung, Herkunft und das Leben zwischen verschiedenen Sprachen und Orten.
Shemoelof schreibt über Haifa, Berlin, Familie, Liebe, politische Gewalt und die Erfahrung, als jüdisch-arabischer Dichter zwischen verschiedenen Welten zu leben. Persönliche Erinnerungen treffen auf politische Gegenwart; das Private und das Politische lassen sich dabei nicht voneinander trennen.
Das kleine Boot aus dem Titel wird zu einem Bild für Bewegung und Zugehörigkeit: für die Suche nach einem Ort, an dem man bleiben kann, ohne die eigene Geschichte zurücklassen zu müssen.
Die Gedichte bewegen sich zwischen Nähe und Distanz, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem Ort, aus dem man kommt, und dem Ort, an dem man heute lebt.
Rezeption
Der Gedichtband wurde in verschiedenen deutschsprachigen Medien und Literaturmagazinen besprochen.
„Auf beiden Seiten des Leviathans“
Cultureglobe, Peter H. Gogolin, 14.11.2023
Auch erschienen in Experimenta Magazine, 22.12.2023.
„Mati Shemoelof: Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe“
Marion Hinz, KulturPort.de, 31.08.2023
„Unerwartete Hoffnungszeichen“
Thorsten Paprotny, Rezensionen.ch, 20.08.2023
„Stützpunkte, die nichts erinnern“
Nils Jensen, Buchkultur, Nr. 212, 2024, S. 35
„Verloren gegangen im Ozean der Scham“
Laura Bertermann, Patriot.de, 30.04.2024
Buchdaten
Titel: Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe
Autor: Mati Shemoelof
Verlag: Parasitenpresse
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Gedichte